• Dia

On the Road to Bremerhaven

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Ich liebe Kurzurlaube, mal eben auf die Schnelle irgendwo hinfahren Neues entdecken, abschalten und genießen. Dafür muss ich gar nicht weit wegfahren, es gibt so unglaublich viele schöne Fleckchen hier in Deutschland.

Im Sommer fliegen wir meistens in die Ferne, um neue Kulturen, Gebräuche und Menschen kennenzulernen. Da ich es Liebe, neue Ecken zu erforschen und unglaublich gerne Sightseeing mache, treibt es mich immer mal wieder durch ganz Deutschland, um auch die Schönheit dieses Landes zu bewundern.

Zu Ostern hatte ich ja sowieso eine kleine Tour geplant, warum dann nicht nach Bremerhaven.

Ich wollte mir schon längst einmal das Klimahaus dort ansehen, also habe ich meinen Jüngsten geschnappt und ab ging die Fahrt nach Bremerhaven.


Stau...überall nur Stau

Die Tour dahin hatte ich aber leider unterschätzt, bzw. hatte ich Trottelchen irgendwie nicht bedacht, das zu Ostern und bei so einem gigantischem Wetter, durchaus ein oder zwei Menschen mehr gen Küste fahren könnten. Das bescherte mir eine „Tour des Grauens“. Anstatt zweieinhalb Stunden, dauerte unsere Fahrt nach Bremerhaven ganze sechseinhalb Stunden. Zwei Stunden vor Ankunft meldete sich meine Blase zu Wort und zeigte mir schnell auf, wer hier der Boss ist. Es war aber nicht annähernd daran zu denken irgendwo auszusteigen.

In dieser absoluten Notsituation schoss mir sogar kurzzeitig ein Gedanke durch den Kopf, in der eine Wasserflasche eventuell mein Problems hätte lösen können. Diesen Gedanken habe ich dann allerdings schnell ad acta gelegt und es vorgezogen weitere zwei Stunden auf meinem Autositzt hin und her zu hüpfen.


Pipi-Alarm

Da ich mit meinem nagelneuen Auto unterwegs war und ich mich im Vorfeld extra beim Nordsee Hotel Bremerhaven erkundigt hatte, ob Parkmöglichkeiten vom Hotel angeboten werden, was bejaht wurde, hieß es für mich bei Ankunft am Hotel nur noch schnell parken, einchecken und ab aufs Pöttchen.

Denkste…. In die Hoteleigene Tiefgarage bin ich zwar gefahren, leider teilte man mir dann aber an der Rezeption mit, dass ICH da nicht stehen bleiben kann, die Hotel-Parkplätze seien Gästen vorbehalten die länger im Hotel nächtigen. Übersetzt hieß das, ich mit meiner lumpigen Buchung muss also zuzusehen in welcher Seitenstraße ich meinen Neuwagen hinstelle.

Da ich aufgrund der langen Fahrt eh schon ziemlich genervt war, stieg mein Puls auf gefühlte 1800, allerdings habe ich von weiteren Diskussionen Abstand genommen, da ich erstens kurz vor einer Pipi-Explosion stand und zweitens mein Sohn mich fast schon flehend angeguckt hat, in der Hoffnung ich würde den Laden jetzt nicht auseinandernehmen.


Unser Abend endete nach unserem Kinobesuch mit einigen selbstgekauften Schlemmereien in unserem Hotelzimmer, in dem gefühlte 85°C vorherrschten. Auch die Klimaanlage schaffte es nicht, dass kleine Zimmer runter zu kühlen. Das kostete uns leider einen Großteil der Nacht, an Schlaf war bei der Wärme einfach kaum zu denken.


I love Frühstück, aber...

Ihr müsst wissen, ich liebe es im Hotel zu frühstücken und nach dieser kurzen Nacht, konnte ich es kaum erwarten meinen Kaffee in Ruhe zu genießen. Alle Hotels, in denen ich zuvor genächtigt habe, hatten immer ein sehr reichhaltiges Buffet. Das war auch hier der Fall, allerdings war hier leider viel zu wenig Platz für all die vielen Gäste, die sich fast schon ums Frühstücksbuffet gekloppt haben. Das war der reinste Krieg um jedes einzelne Frühstücksei.

Letztendlich habe ich mich mit meinem Jüngsten dann nach draußen verzogen und wir haben dort Kaffee und Kakao getrunken, um dann später in Ruhe woanders frühstücken zu gehen.


Ich gehöre wirklich nicht zu denen, die in jeder Suppe ein Härchen finden, allerdings erwarte ich wenn ich ein Hotel buche, erstens ein sauberes Zimmer und da gehe ich auch keine Kompromisse ein. Ein gutes Frühstück, dass ich in Ruhe genießen kann und eine sichere Parkmöglichkeit. Einfach ein wenig Erholung, die ich aber leider im Nordsee-Hotel nicht so wirklich hatte.

Die Bewertungen waren gut und da mein eigentliches Wunschhotel, ausgebucht war, hatte ich das Nordsee-Hotel gebucht. Ich wollte in der Nähe vom Klimahaus schlafen, damit wir am nächsten Tag nicht so weit fahren müssen.

Was ich aber positiv anmerken möchte, war die Sauberkeit des Zimmers, nicht ein Staubkörnchen. Alles war blitzblank geputzt. Das gesamte Hotel war schön sauber, dennoch würde ICH hier kein weiteres Mal buchen, letztendlich war es mir einfach zu stressig, ich wollte Erhohlung.


Klimhaus Bremerhaven

Schon von außen begeisterte mich das Klimahaus, ich steh einfach auf außergewöhnliche Bauten, das Klimahaus gehört für mich dazu.

Unsere Expedition führte uns durch einige interessante Länder, in denen wir verschieden Kulturen, Klimazonen und die Folgen des Klimawandels erleben konnten.

Allerdings gab es auch ein paar Dinge, die mir nicht so gut gefallen haben.

Zum einen wäre da dieses ganze unnatürliche Plastik mit dem z.B. die Alpen dargestellt wurden, auch der Regenwald war nur voller Plastikpflanzen.

Teilweise roch es in manchen Räumen auch sehr muffig. Einige Dinge und Räume waren sehr innovativ gestaltet, andere wiederum hatten wenig Modernes und sollten m.E. nach überarbeitet werden. Es gab ein paar Bereiche in denen man aktiv mitmachen und ausprobieren konnte, hiervon braucht es mehr.

Nach zweieinhalb Stunden, die wir die Welt entlang des Längengrades 8° Ost 34 erkundet hatten, trieb uns der Hunger in die dortige Gastronomie, die aber leider in fast allen Punkten durchgefallen ist. Letztendlich hat es der Hunger reingetrieben. Die Portionen waren zwar groß genug, geschmeckt hat es aber gruselig, das Essen meines Jüngsten war kalt.

Für eine Wok-Gemüse-Pfanne und einfache Nudeln mit Tomatensoße, sowie zwei Getränken, haben wir fast 18 EUR bezahlt.

Meine Wok-Gemüse-Pfanne ging, sah optisch gut aus, auch mag ich bissfestes Gemüse, aber hier war es fast roh und alles in allem sehr fettig.


Letzendlich hatten wir einen schönen und lehrreichen Tag, auch wenn es hier und da ein paar Dinge gibt, die m.E.nach ein wenig verbessert werden könnten , so hatten wir dennoch viel Spaß im Klimahaus Bremerhaven.

Wenn ihr euch für einen Besuch im Klimahaus entscheidet, sollte ihr genug Zeit mitbringen, um euch auch alles in Ruhe angucken zu können.

Zu guter Letzt möchte ich noch einen Mitbewohner des Klimahauses vorstellen. Ein sehr neugieriges, kleines Kerlchen, das uns als wir uns die Südeseebecken angeschaut haben, ständig hinterher geschwommen ist.


Diese Zähne...! Wir haben ihn Egon getauft.

Na, habt ihr auch Lust auf einen Kurztripp bekommen? Dann hopp, hopp ab nach draußen und genießt die Zeit!

Kussi, eure Dia



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